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Zahlreiche Angebote für Schulklassen
Broschüre mit Programm ab sofort erhältlich

PADERBORN. Offene Führungen, Angebote für Gruppen, Familien oder Menschen mit Hörbehinderung: Wer die große Ausstellung zur Nächstenliebe im Diözesanmuseum Paderborn ab dem 23. Juli entdecken will, dem bieten sich zahlreiche Möglichkeiten. Eine druckfrische Broschüre gibt nun einen Überblick über die zahlreichen Veranstaltungen des abwechslungsreichen museumspädagogischen Programms.

„Selten hatten wir so ein umfassendes und verschiedene Institutionen und Interessensgruppen einbeziehendes Programm. Aber gerade bei dem Thema der Nächstenliebe war es uns wichtiger denn je, nicht in einem kulturellen Elfenbeinturm zu bleiben, sondern unseren Radius deutlich zu erweitern“, sagt Dr. Christiane Ruhmann, Kuratorin der Ausstellung.

So arbeitete das Museum etwa mit der inklusiven Autorengemeinschaft „(k)EIN Kommentar“ zusammen, die selbstverfasste Texte zur Ausstellung vorliest (20. September, 15:00 Uhr), und Flüchtlinge von 1945 und von heute berichten, was es bedeutet, alles hinter sich zu lassen (26. November, 19:30 Uhr). Der bekannte Orientalist Dr. Navid Kermani liest aus seinem Roman „Ungläubiges Staunen“, in dem er als Muslim einen Blick auf die Bildwelt des Christentums wirft (29. Oktober, 19:30 Uhr) und in der Podiumsdiskussion „Die Welt iSst nicht gerecht“, die gemeinsam mit der Welthungerhilfe durchgeführt wird, sprechen Experten wie Filmemacher Valentin Thurn über Nahrungsmittelverschwendung (16. Oktober, 19:00 Uhr). Darüber hinaus werden in der Langen Museumsnacht (22. August, 19:00 Uhr) und beim Nikolausfest (6. Dezember, 15:00 Uhr) die Exponate der Caritas-Ausstellung musikalisch interpretiert.

Wie schon bei den vorherigen Ausstellungen bietet eine Vortragsreihe mit anerkannten Fachleuten in der Theologischen Fakultät Vertiefungen zu verschiedenen Themen. So wird etwa Prof. Dr. Christoph Stiegemann, Direktor des Museums, einen Monat vor Ausstellungsbeginn interessante Einblicke in die Vorbereitungen und Blicke hinter die Kulissen geben (25. Juni, 19:30 Uhr). Vorträge zu Themen wie das Verhältnis von Kunst und Ethik (Prof. Dr. Peter Schallenberg, 9. Juli, 19:30 Uhr) oder zur Heiligen Elisabeth (Prof. Dr. Harald Wolter-von dem Knesebeck, 19. November, 10:30 Uhr) stehen ebenfalls auf dem Programm.

Junge Museumsbesucher kommen auch wieder voll auf ihre Kosten: In den Sommerferien können sie in einem Zeichenworkshop nicht nur auf Tuchfühlung mit weltberühmten Künstlern wie Raffael, Lucas Cranach oder Pablo Picasso gehen (15. August), sondern auch selbst heilende Salben als Helfer für Körper und Seele herstellen (29. Juli). Richtig  bunt geht es beim Action-painting zu, wenn Jugendliche mit ungewöhnlichen Methoden arbeiten und dabei auf Teilnehmer 60+ treffen (29. Juli; 4. August).

Angebote für Gruppen und Schulen

Auf Schülerinnen und Schüler aller Altersklassen und Schulformen warten spannende Führungen und Workshops. Grundschulkinder können etwa als Zeitdetektive unterwegs sein, und Programme für die Sekundarstufe I und II zum Thema „Der Barmherzige Samariter in der Kunst“ oder „Icons und Symbole zur Nächstenliebe“ regen zur künstlerischen Auseinandersetzung an. Beim Programm „Guckst du noch oder hilfst du schon?“ treffen die Schülerinnen und Schüler nach dem Rundgang durch die Ausstellung auf „Carit-Täter“, Menschen, die sich in unterschiedlichen Bereichen sozial und ehrenamtlich engagieren, und können mit ihnen ins Gespräch kommen. Im kreativen Schreibprogramm „Und raus bist Du“ setzen sich die Teilnehmer schließlich mit dem Thema „Ausgrenzung“ auseinander, und für Förderschulen gibt es Programme mit verschiedenen Schwerpunkten.

Führungen und Programme können bereits gebucht werden. Tourist Information Paderborn: Tel: 05251-882980, tourist-info@paderborn.de; Diözesanmuseum Paderborn: Tel: 05251-1251400, museum@erzbistum-paderborn.de
 
Ein ausführliches Programmheft gibt einen Überblick über alle Veranstaltungen. Er ist erhältlich im Diözesanmuseum Paderborn oder unter Tel: 05251-1251400 oder museum@erzbistum-paderborn.de bestellbar.